Wirkung der Massage

Eine Massage wirkt auf verschieden Ebenen:

Bewegungen und Druck beanspruchen das Gewebe direkt mechanisch. Die Massage beeinflusst so Gefässe, Körperflüssigkeiten und verschiedene Schichten des Gewebes. Zum Beispiel begünstigen druckvolle Massagebewegungen die Flüssigkeitsverschiebung des Blutes, was den Stoffaustausch im Körper erleichtert.

Diese mechanische Wirkung sind eng mit biochemischen Prozessen verbunden. Der Druck der Massage reizt die Mastzellen, die daraufhin Histamin und Heparin ausschüttet – Substanzen, die die Durchblutung fördern. Ausserdem trägt die Behandlung durch die Masseurin oder einen Masseur zur Geschmeidigkeit des Gewebes bei, weil bei der Bearbeitung der Verschiebeschichten des Bindegewebes Stoffe gegen deren Verklebung ausgeschüttet werden.

Nicht zuletzt wirken die Massage auch durch neutrale Prozesse. Das zentrale Nervensystem nimmt die Reize auf und leitet sie weiter. So entstehen lokale Reaktionen, die vor allem die sensiblen Nervenfasern der Haut betreffen.


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